Unser Hof

2006 182wurde im Jahr 1792 erbaut. Es handelt sich um ein typisches niedersächsisches Ständerhaus. Wie die meisten Höfe hier hinter dem Elbdeich stand es früher auf einer Warft im Elbvorland. Später wurde es abgebaut und hinter dem neu erbauten Deich wieder errichtet. Heutige Architekten und Baumeister sollten sich ein Beispiel an dieser Nachhaltigkeit nehmen

Das Haus liegt auf einer Warft, die sich 3 Meter über das umgebende Land erhebt. So haben wir auch bei einem eventuellen Deichbruch  Aussicht, glimpflich davon zu kommen. In Zeiten des Hochwassers wird unser Café zur Deichwache umfunktioniert. Von hier aus wird dann ein ca. 20 km langer Deichabschnitt rund um die Uhr überwacht.

Die Vorbesitzer waren zur Zeit der DDR die größten Landwirte in Privelack. Vom Land geblieben waren bei unserem Kauf noch 4,5 ha., also 45.000 Quadratmeter. Eine wirklich große Spielwiese, die Platz genug bietet für Streuobstwiese, Gemüseacker, Weinfeld  und vieles mehr.

Besonders auch für verschiedene Biotope wie Sumpfloch, Teich, Gestrüpp- und Steinhaufen und Totholz. Auch der wegen seiner bauverhindernden Eigenschaften bekannte Wachtelkönig lebt auf unserem Grundstück.

Erst 2 Jahre nach dem Kauf des Hauses traf ich beim jäten in einer Rose den ersten Laubfrosch. Vermutlich hatte der Gifteinsatz des Vorbesitzers ihre Bestände dezimiert. Heute wimmelt es von ihnen und im Herbst tönt aus fast jedem Baum und Strauch ihr Gekrächze. Hört sich ein bisschen nach Krähe an. Ein Gast fragte mich mal, was er da höre. Als ich es ihm sagte fühlte er sich veräppelt.

Die Ringelnatterweibchen haben in 2013 eine Größe von ca. 120 cm erreicht. Bleiben die Bedingungen günstig und hat die Schlangendame Glück sehen wir vielleicht mal ein Exemplar der Maximalgröße von 180 cm.

Was will man da noch am Amazonas?!

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